Gastroskopie

Magenspiegelung

Die Magenspiegelung ist eine äußerst wertvolle Untersuchung. Sie besitzt eine hohe Aussagekraft über den Zustand der Magenschleimhaut und ist dank modernster Technik äußerst schonend.

Wann ist eine Magenspiegelung sinnvoll?

 

Eine Untersuchung ist anzuraten bei Verdacht auf:

  • ein Magengeschwür
  • ein Zwölffingerdarmgeschwür
  • gut- oder bösartige Veränderungen im oberen Verdauungstrakt
  • eine Magenblutung
  • eine Infektion mit dem Magenbakterium „Helicabacter pylori“ (Dieses Bakterium liegt häufig bei einem Magengeschwür vor.)

 

Sinnvoll ist die Spiegelung zudem:

  • bei unklaren Oberbauchbeschwerden
  • zur Abklärung einer Magenschleimhautentzündung
  • zur Therapiekontrolle

Wie läuft eine Magenspiegelung ab?

Morgens müssen Sie vollkommen nüchtern sein, d. h. Ihre letzte Mahlzeit nehmen Sie bitte am Tag vor der Untersuchung ca. 18 Uhr ein. Trinken dürfen Sie am Vortag noch alles bis um 22 Uhr. Auch etwaige Medikamente lassen Sie morgens bitte weg.

Die Untersuchung ist nahezu schmerzfrei und dauert im Regelfall nur wenige Minuten.

  • Bei Bedarf wird der Rachen mit einem Betäubungsmittelspray unempfindlich gemacht. Auf Wunsch verabreichen wir auch ein beruhigendes Medikament.
  • In bequemer Linkslage führen wir einen dünnen, weichen Schlauch (Endoskop) über den Mund in den Magen ein.
  • Über das Endoskop beurteilen wir die Speiseröhre, den Magen sowie den Zwölffingerdarm.
  • Falls erforderlich kann eine kleine Probe entnommen werden.

 

Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Wenn Sie ein beruhigendes Medikament wünschen, muss insgesamt etwa 1 Stunde eingeplant werden. Bitte bringen Sie auch eine Begleitperson mit, da Sie nach der Untersuchung kein Auto führen dürfen!

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter!